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Langewiesche-Brandt Ebenhausen bei München |
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Einige bio- und bibliografische Daten wollen wir in nächster Zeit hier eingeben. Vorläufig begnügen Sie sich bitte mit dem Text, den wir für den Auswahlband «Hundertzehn Gedichte» notiert haben:
Georg von der Vring, 1889–1968, gilt als einer der wichtigen Naturlyriker des 20. Jahrhunderts, und das stimmt ja auch! Deutschlehrer und Feuilletonisten sind zu bedauern: sie müssen, um die Unmassen literarischer Erscheinungen irgendwie zu ordnen, solche Bezeichnungen gebrauchen. Wir haben es besser. Wir zitieren einfach. Auf die Frage, beispielsweise,
Sage, hast du den Flieder erdacht
Oder war es ein anderer Meister?
gibt er zur Antwort:
Ich habe nur kleine Lieder gemacht.
Aber hätt ich den Flieder erdacht,
Wäre ich wohl ein anderer Meister.
(das sind ein paar Zeilen aus seinem unwiderstehlich verzaubernden «Nachtlied»).
Ein anderes Gedicht, eins seiner wenigen ungereimten, beginnt so:
Das alles ist nur kleine Keckheit.
Die große Kühnheit aber ist
Die Liebe…
Georg von der Vring weiß nicht nur von Blumen zu sprechen, sondern auch von der Liebe. Und vom Tod. Wie alle Dichter, wenn sie welche sind.
Wir haben die Gesamtausgabe seiner Gedichte im Verlag, einen unglaublichen Schatz an Poesie, professionell ediert von Christiane Peter und Kristian Wachinger, mit einer schönen Studie über den Dichter von Christoph Meckel. Die hundertzehn Gedichte des textura-Buches enthalten etwa ein Sechstel davon, chronologisch nach dem ersten Erscheinen der Gedichte geordnet, mit Notizen zur Edition, zur Poetik und zur Biografie.
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Rev. 13.10.2008